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IG Metall: Hessen soll Manroland mehr helfen

Maschinenbau IG Metall: Hessen soll Manroland mehr helfen

Die IG Metall hat von der hessischen Landesregierung ein stärkeres Engagement zur Rettung des insolventen Druckmaschinenherstellers Manroland verlangt.

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Die IG Metall fordert mehr Engagement. Foto: Bernd Wüstneck/Archiv

Offenbach/Wiesbaden. Bislang sei in Bayern und Sachsen mehr politische Initiative zu erkennen als in Hessen, kritisierte die Erste Bevollmächtigte der IG Metall in Offenbach, Marita Weber, am Mittwoch nach einem Gespräch im Wiesbadener Wirtschaftsministerium.

«Das Unternehmen braucht gegebenenfalls kurzfristig finanzielle Unterstützung, wenn das Insolvenzgeld im Januar ausläuft und noch kein neuer Investor gefunden ist», forderte Weber. Der IG-Metall Bezirksvorsitzende Armin Schild sieht Ministerpräsident Volker Bouffier (CDU) wie auch Wirtschaftsminister Dieter Posch (FDP) in der Pflicht: «Ohne finanzielle Unterstützung in Form von Bürgschaften oder Krediten werden Fortführungskonzepte ausgesprochen schwierig.»

Wirtschafts-Staatssekretär Steffen Saebisch (FDP) sah hingegen nach dem Gespräch noch einige ungelöste Probleme: «Hessen wird nach Klärung aller noch offenen Fragen - wenn die Voraussetzungen hierfür auch mit Blick auf wettbewerbsrechtliche Bedingungen der EU erfüllt sind - eine Unterstützung positiv prüfen, um die Arbeitsplätze in Offenbach zu erhalten.»

Die Gewerkschaft rechnet damit, dass an allen drei deutschen Standorten Augsburg, Offenbach und Plauen Arbeitsplätze verloren gehen. Die Beschäftigten müssten mit Hilfe von Transfergesellschaften weiterqualifiziert werden. Der finanzielle Grundstock dafür ist bereits über die Alteigentümer Allianz und MAN gesichert. Für den kommenden Freitag (13.1.) rief die Gewerkschaft zu einem Aktionstag vor dem hessischen Landtag in Wiesbaden auf.

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