Volltextsuche über das Angebot:

29 ° / 14 ° Regenschauer

Navigation:
IG Metall: Bei Opel nicht Absatzproblemen hinterhersparen

Auto IG Metall: Bei Opel nicht Absatzproblemen hinterhersparen

Die IG Metall wehrt sich gegen neue Sparrunden beim defizitären Autohersteller Opel. Man sei sich mit den Betriebsräten einig, dass den sinkenden Verkaufszahlen der General-Motors-Tochter nicht weiter hinterhergespart werden dürfe, sagte der Frankfurter Bezirksleiter und Opel-Aufsichtsratsmitglied Armin Schild am Dienstag in Frankfurt.

Voriger Artikel
Thüringen redet mit Hessen über Sicherungsverwahrung
Nächster Artikel
Gepäckkontrolleure streiken am Flughafen

Opel sollte nicht am falschen Ende sparen. Foto: Marius Becker/Archiv

Frankfurt/Main. Man werde eine derartige Abwärtsstrategie der Konzernmutter GM nicht mit weiteren Sparbeiträgen der Arbeitnehmer finanzieren und zudem keine Werksschließungen akzeptieren.

Opel habe bereits die niedrigsten Lohnkosten in der deutschen Automobilindustrie, sagte Schild. "Opel hat kein Lohnkostenproblem, sondern Absatz- und Umsatzprobleme." Die seien am besten mit neuen Modellen und einer verbesserten Markenstrategie zu lösen. General Motors habe sich hierzu gegenüber der IG Metall und der Belegschaft in dem bis Ende 2014 reichenden Sanierungsabkommen verpflichtet.

Bei der geplanten Kooperation mit dem französischen Volumenhersteller PSA (Peugeot, Citroën) dürfe man nicht vorschnell nur auf mögliche Probleme sehen, sagte Schild. Die technologischen Kompetenzen, die Produktfamilien und die gewerkschaftliche Verankerung der Belegschaften ließen auf gute Ergebnisse für beide Unternehmen hoffen. Zunächst müsse aber die generelle Absatzkrise auf dem europäischen Markt überwunden werden. Es sei aber auch klar, dass die bestehenden Überkapazitäten zu Problemen führen könnten.

dpa

Voriger Artikel
Nächster Artikel