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Hessen Hohe Haftstrafen im Totschlagsprozess gegen Türsteher gefordert
Mehr Hessen Hohe Haftstrafen im Totschlagsprozess gegen Türsteher gefordert
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17:15 24.06.2014
Frankfurt/Main

Der eine der beiden Hauptangeklagten soll zehn Jahre Haft erhalten, der zweite acht Jahre.

Während beide wegen Totschlags verurteilt werden sollen, plädierte die Staatsanwältin beim dritten Angeklagten, einem 22-Jährigen, auf Körperverletzung mit Todesfolge und eine Haftstrafe von viereinhalb Jahren.

Die beiden Türsteher sollen im April 2011 den 31 Jahre alten Besucher des mittlerweile geschlossenen Techno-Clubs "U60311" derart geschlagen und getreten haben, dass er starb. Der 22-Jährige soll andere Gäste davon abgehalten haben, ihm zu helfen.

In einem ersten Prozess waren die mutmaßlichen Haupttäter zu zehneinhalb und neun Jahren Haft verurteilt worden. Der 22-Jähriger hatte als Heranwachsender fünf Jahre Freiheitsstrafe erhalten. Der Bundesgerichtshof (BGH) ordnete aber einen neuen Prozess an. Das Urteil wird in der kommenden Woche erwartet.

dpa