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Hessen Höhere Beteiligung an Frankfurter OB-Direktwahl erwartet
Mehr Hessen Höhere Beteiligung an Frankfurter OB-Direktwahl erwartet
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14:32 07.03.2012
Viele Frankfurter wählen per Briefwahl. Foto: Peter Endig/Archiv
Frankfurt/Main

Im Jahr 2007 waren es insgesamt nur 5,6 Prozent, wie Hans-Joachim Grochocki vom Wahlamt am Mittwoch in Frankfurt sagte. Allerdings war die Wahlbeteiligung damals mit 33,6 Prozent auch besonders gering.

Die Frankfurter können ihr Kreuzchen bei einem von zehn Kandidaten machen. Da der Sieger die absolute Mehrheit der Stimmen braucht, ist eine Stichwahl zwischen zwei Kandidaten am 25. März sehr wahrscheinlich. Als Favoriten gelten Innenminister Boris Rhein (CDU) und der Sozialdemokrat Peter Feldmann. Aber auch der Grünen- Kandidatin Rosemarie Heilig werden in der schwarz-grün regierten Großstadt noch Chancen nachgesagt, in die Stichwahl einzuziehen.

Rhein kam in einer Umfrage eine knappe Woche vor der Wahl auf 30 Prozent der Stimmen, Feldmann auf 22,3 und Heilig auf 10,9 Prozent. Danach hatten allerdings noch mehr als 18 Prozent der Bürger nicht entschieden, wem sie am Sonntag ihre Stimme geben. Die "Frankfurter Rundschau" hatte die Umfrage bei Omniquest in Auftrag gegeben.

Außerdem treten an: Herbert Förster (45) von der Piratenpartei, Janine Wissler (30) von der Linken. Die Flughafenausbaugegner (FAG) schicken Ursula Fechter (66) ins Rennen. Für "Die Partei" kandidiert der Humorist Oliver Schmitt (45). Auch drei Einzelbewerber wollen OB werden: Karl-Maria Schulte (58), Harald Frenzel (50) und Jean-Jules Tatchouop (63).

Petra Roth (CDU) steht nach fast 17 Jahren an der Spitze Frankfurts nicht mehr zur Wahl. Die 67-Jährige gibt ihr Amt ein Jahr vorzeitig ab, um Jüngeren Platz zu machen. Sie ist die dienstälteste OB einer deutschen Großstadt. Eine Amtszeit dauert normalerweise sechs Jahre.

dpa