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Hochhaus-Sprengung auch in Wiesbaden möglich

Kommunen Hochhaus-Sprengung auch in Wiesbaden möglich

Die erfolgreiche Sprengung des Uni-Hochhauses in Frankfurt könnte in Wiesbaden Schule machen. Oberbürgermeister Sven Gerich (SPD) nannte eine Sprengung des alten R+V-Hochhauses vorstellbar.

Wiesbaden. "Das würde am schnellsten gehen", sagte er am Montag der dpa. Der 19-stöckige Klotz, früher eine Versicherungszentrale, markiert in der Landeshauptstadt das obere Ende der schicken Wilhelmstraße. Über die Neugestaltung wird seit Jahren diskutiert. Seit 2007 gehört das Grundstück dem Investor IMF Immobilien AG, der im vergangenen Jahr einen Abriss des Gebäudes ankündigte. Entstehen soll ein elfstöckiger Wohn- und Büroturm.

Das R+V-Hochhaus sei nicht denkmalgeschützt, sagte Gerich. Bei einer Sprengung müsse sichergestellt sein, dass ein denkmalgeschütztes Haus direkt daneben und die zahlreichen Mineralquellen in dem Gebiet nicht geschädigt werden. "Wenn alle Prüfungen positiv sind, kann ich mir eine Sprengung vorstellen", sagte Gerich. Der Abriss des Uni-Turms in Frankfurt vom Sonntag belege auch, was für ein Besuchermagnet so ein Ereignis sein könne.

dpa

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