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Hexenprozesse und Bundesministerin: Frauengeschichten

Geschichte Hexenprozesse und Bundesministerin: Frauengeschichten

Wissenschaftlerinnen, Politikerinnen, Mütter oder Künstlerinnen - in einem nun erschienenen Band des Frankfurter Instituts für Stadtgeschichte geht es ganz um Frauen.

Frankfurt/Main. Die "Frankfurter Frauengeschichte(n)" beschreiben 14 Lebenswege vom 17. bis 20. Jahrhundert. "Einige haben selbst aufschlussreiche Lebenszeugnisse hinterlassen, bei anderen mussten die Autoren die Spuren rekonstruieren", sagte Herausgeberin Evelyn Brockhoff am Dienstag bei der Vorstellung des Sammelbandes in Frankfurt. Allen gemeinsam sei, dass sie eigenständig und auch gegen Widerstände von Familie oder Gesellschaft ihren Lebensweg gingen.

Die porträtierten Frauen tragen so bekannte Namen wie Goethe, Rothschild oder Merian. Andere sind weitgehend unbekannt wie die 1745 geborene Bürgertochter Maria Kunkel, die sich sogar an den Kaiser wandte, um die Scheidung ihrer Ehe durchzusetzen. Mit Elisabeth Schwarzhaupt wird die erste Frau porträtiert, die als Bundesministerin einer deutschen Regierung angehörte. Ein eigenes Kapitel ist der Geschichte der Hexenprozesse in Frankfurt gewidmet.

dpa

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