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Hessische Piraten bestätigen Vorsitzenden - Keine Beisitzer

Parteien Hessische Piraten bestätigen Vorsitzenden - Keine Beisitzer

Die hessischen Piraten haben auf einem Parteitag erste Weichen für die Landtagswahl 2013 gestellt. Am Samstag bestätigten die mehr als 150 Teilnehmer in Frankenberg/Eder ihren bisherigen Landeschef, den Marburger Thumay Karbalai Assad (37) im Amt.

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Thumay Karbalai Assadist im Amt bestätigt worden.

Quelle: Emily Wabitsch/Archiv

Frankenberg/Eder. Der Marburger erhielt rund 72 Prozent der Stimmen. Die Gegenkandidaten Matthias Geining und Stefan Schimanowski waren schon im ersten Wahlgang unterlegen. Zum stellvertretenden Vorsitzenden kürte die Piratenpartei mit 52 Prozent Kristos Thingilouthis (39) aus Bad Wildungen.

Am Sonntag entschieden die Teilnehmer des zweitägigen Treffens nach langer Debatte mit knapper Mehrheit, vorerst keine Beisitzer in den Vorstand zu wählen. Damit habe sich das Argument durchgesetzt, niemand brauche bei den Piraten ein Vorstandsamt, um sich inhaltlich einzubringen, erklärte Parteisprecher Christian Hufgard.

In der Kandidatenbefragung am Samstag war es auch um die Listenaufstellung für den erhofften Einzug in den hessischen Landtag gegangen. Mehrere Redner verlangten, die Spitzenpiraten müssten für den Wahlkampf mehr Profil entwickeln. Die Basis machte aber auch deutlich, dass sie nicht die Vorstandsmitglieder im Parlament sehen möchte. Karbalai Assad will laut dem Sprecher nicht für den Landtag kandidieren.

Die Piraten sollten anstreben, "die größte der kleinen Parteien" zu werden - vor Linkspartei, FDP und sogar den Grünen, forderte Mitglied Michael Starck. In der letzten hessischen Umfrage von Anfang 2012 lagen die Piraten mit vier Prozent unter der Marke für den Landtag - gleichauf mit der Linkspartei. Neuere Umfragen gibt es nur für den Bund: Darin sind die Piraten nach ihrem zeitweiligen Höhenflug wieder bei etwa vier Prozent angekommen.

dpa

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