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Hessens Sozialminister verteidigt Eröffnung von "Kinderknast"

Kriminalität Hessens Sozialminister verteidigt Eröffnung von "Kinderknast"

Bei der verspäteten Eröffnung von Hessens einzigem geschlossenen Kinderheim hat Sozialminister Stefan Grüttner (CDU) die Notwendigkeit der Einrichtung in Sinntal im Main-Kinzig-Kreis verteidigt.

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Stefan Grüttner verteidigt den Kinderknast.

Quelle: Frank Rumpenhorst/Archiv

Sinntal. Die geschützte Unterbringung sei ein wichtiges Instrument der Jugendhilfe, sagte er bei der Eröffnung und Übergabe der Betriebserlaubnis am Mittwoch. "Wir müssen auch die Kinder im Blick behalten, die Probleme mit Selbst- und Fremdgefährdung haben."

Die intensivpädagogische Wohngruppe, von Kritikern auch "Kinderknast" genannt, sollte eigentlich bereits Anfang August 2011 öffnen. Wegen eines Wasserschadens, eines Wechsels in der Heimleitung und eines langen Genehmigungsverfahrens wurde der Termin mehrmals verschoben. Acht kriminelle, aber strafunmündige Kinder zwischen zehn und 13 Jahren können im Heim untergebracht und therapiert werden. Ihre Betreuung im geschlossenen Teil soll laut Konzept nicht länger als zwei Jahre dauern.

dpa

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