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Hessens FDP verteidigt Scheitern der Schlecker-Gespräche

Handel Hessens FDP verteidigt Scheitern der Schlecker-Gespräche

Nach dem Aus für die Schlecker-Kreditbürgschaft hat die FDP in Hessen die ablehnende Haltung der Partei verteidigt.

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Wiesbaden. "Wenn das federführende Bundesland, Baden-Württemberg, nicht klar machen kann, wohin die Reise mit Schlecker geht, kann es keine vertrauensvolle Zusammenarbeit geben", sagte der wirtschaftspolitische Sprecher der Hessen-FDP, Jürgen Lenders, am Freitagmorgen im Hessischen Rundfunk (hr).

Es sei daher nachvollziehbar, dass sich Bayern, Niedersachsen und Sachsen gegen die Kreditbürgschaft entschieden hätten und aus den Verhandlungen über eine Schlecker-Auffanggesellschaft ausgestiegen seien.

Lenders kritisierte zudem die jüngste politische Haltung zur Drogeriemarktkette: "Es mutet schon seltsam an, dass man ein Unternehmen, das vorher stark in der Kritik war, dann plötzlich mit Staatshilfen stützen will", sagte er dem Sender hr-iNFO.

Die bayerische FDP hatte mit ihrem Nein zu einer Bürgschaft die Transfergesellschaft platzen lassen. Die CDU/FDP-Koalition Hessen hatte dagegen zugesagt, sich unter Bedingungen mit einem Anteil von 5,7 Millionen Euro an einer Auffanglösung für die Schlecker-Beschäftigten zu beteiligen.

dpa

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