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Hessens Bevölkerung seit 2011 im Schnitt kaum älter geworden

Bevölkerung Hessens Bevölkerung seit 2011 im Schnitt kaum älter geworden

Die Altersstruktur der hessischen Bevölkerung bleibt stabil. Das Durchschnittsalter lag 2016 bei 43,7 Jahren, wie das Hessische Statistische Landesamt am Mittwoch in Wiesbaden mitteilte.

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Auf einem Werbeplakat sind Umrisse einer Familie abgebildet.

Quelle: Jens Kalaene/Archiv

Wiesbaden. Seit 2011 habe sich daran nicht wesentlich viel verändert. Das durchschnittliche Alter der Frauen lag 2016 demnach mit 44,9 Jahren weiterhin um zweieinhalb Jahre über dem der Männer.

Im langfristigen Vergleich ist die Bevölkerung jedoch älter geworden. Jeder fünfte Hesse ist mittlerweile älter als 65 Jahre alt. Vor 20 Jahren waren dies nur 16 Prozent. Der Anteil der erwerbsfähigen Bürger, also der 20- bis 65-Jährigen, ist in diesem Zeitraum um fast drei Punkte auf 61 Prozent gefallen. Das gesamte Durchschnittsalter ist seither um 3,3 Jahre gestiegen. Ein gravierender demografischer Wandel zeichnet sich im Odenwaldkreis ab. Hier stieg das Durchschnittsalter seit 1996 gleich um sechs Jahre an.

Der Zwanzigjahresvergleich ist jedoch ungenau, wie ein Sprecher des Landesamts erklärte. Die früheren Zahlen basierten auf der Volkszählung aus dem Jahr 1987. Die aktuellen Zahlen ergäben sich hingegen aus Fortschreibungen des bundesweiten Zensus von 2011. In diesem seien Fehler der Vergangenheit bereinigt worden.

Am jüngsten unter den kreisfreien Städten und Landkreisen ist den aktuellen Zahlen zufolge Frankfurt am Main. Das Durchschnittsalter in Hessens größter Stadt lag den Statistiken nach bei 40,8 Jahren. Darmstadt und Offenbach liegen nahezu gleich auf. Am ältesten ist die Bevölkerung im Werra-Meißner-Kreis mit durchschnittlich 47 Jahren.

dpa

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