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Hessens Beamte klagen gegen Besoldung

Tarife Hessens Beamte klagen gegen Besoldung

Der Beamtenbund dbb zieht gegen die vom Hessischen Landtag beschlossene Besoldungserhöhung vor Gericht. Die Beamten sehen sich als zu gering entlohnt und wollen erreichen, dass die Erhöhung ihrer Bezüge an die Entwicklung der Tarifbeschäftigten angeglichen wird.

Wiesbaden/Frankfurt. An den Verwaltungsgerichten in Wiesbaden und Frankfurt seien drei Klagen eingereicht worden, teilte Hessens dbb-Chef Heini Schmitt am Montag mit. Die drei Kläger, die vom dbb unterstützt werden, stammten aus der Finanz- und Justizverwaltung. Eine Gerichtssprecherin in Frankfurt bestätigte die Eingänge.

Der Landtag hatte im Juli vergangenen Jahres den Gesetzentwurf zur Erhöhung der Beamtenbezüge mit den Stimmen der schwarz-grünen Landesregierung beschlossen. Die Bezüge werden damit für alle Beamte um mindestens 420 Euro im Jahr erhöht. Für die Beamtenanwärter gilt ein Plus von 600 Euro. Die Wochenarbeitszeit für alle Beamte verkürzt sich zugleich ab August 2017 auf 41 Stunden. Beamte bis zu einem Alter von 50 Jahren mussten bislang 42 Wochenstunden arbeiten.

Der Beamtenbund will erreichen, dass es eine Erhöhung gibt, wie sie die Tarifbeschäftigten im öffentlichen Dienst erhalten haben: Das wären 2,0 Prozent für 2016 und weitere 2,4 Prozent im laufenden Jahr.

dpa

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