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Hessen will Arbeitskräfte in Südeuropa anwerben

Arbeitsmarkt Hessen will Arbeitskräfte in Südeuropa anwerben

Die IHK Frankfurt und Hessens neuer Wirtschaftsminister Florian Rentsch (FDP) haben sich dafür ausgesprochen, in europäischen Partnerregionen Fachkräfte anzuwerben.

Frankfurt/Main. Den jungen Leuten etwa in Spanien oder in der französischen Aquitaine müssten bereits zuhause Deutsch-Kurse angeboten werden, meinte IHK-Präsident Matthias Müller am Dienstag beim Antrittsbesuch des Ministers in Frankfurt. 40 Prozent der Unternehmen hätten erhebliche Probleme, die Fachkräfte einzustellen, die sie dringend für ihren weiteren Erfolg benötigten.

Auch in der türkischen Region Bursa könnten für die Region Arbeitskräfte angeworben werden, die bereits einen hohen Ausbildungsstand haben, sagte Minister Rentsch. Viele könnten sich eigenen Aussagen zufolge vorstellen, zumindest für eine begrenzte Zeit in der Bundesrepublik zu arbeiten. Aus seiner Sicht hätten aber die Regionen innerhalb der EU Priorität, da hier bei einer Anwerbung der bürokratische Aufwand wegen der individuellen Freizügigkeit minimal sei. Das werde besonders von den Unternehmen geschätzt.

dpa

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