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"Hessen blüht" - Bürger sollen bei Artenschutz mitmachen

Natur "Hessen blüht" - Bürger sollen bei Artenschutz mitmachen

Damit Bienen und Hummeln leichter Nahrung finden und sich munter vermehren können, setzt das Land auch auf die Hilfe der Hessen. Umweltministerin Priska Hinz (Grüne) rief am Freitag in Wetzlar dazu auf, in Gärten und auf Balkonen mehr nektarreiche Blumen anzupflanzen und an Feldrändern Blühstreifen stehen zu lassen.

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Fordert zum Mitmachen auf: Priska Hinz.

Quelle: Arne Dedert

Wetzlar. Ziel der Aktion "Hessen blüht": die Insekten und damit die Artenvielfalt zu schützen. Dies ist laut Ministerium Teil der Biodiversitätsstrategie des Landes, die im vergangenen Juni noch unter der alten Regierung verabschiedet worden war.

Zur Strategie gehören nach Angaben eines Sprechers verschiedene Maßnahmen, etwa im Bereich Landwirtschaft. Künftig sollen nach seinen Worten bei der Umsetzung Umweltverbände vor Ort stärker einbezogen werden.

Aus Sicht des Naturschutzbundes in Hessen (Nabu) geht die Strategie des Landes für mehr Artenvielfalt grundsätzlich in die richtige Richtung. In den ersten 100 Tagen der neuen schwarz-grünen Regierung seien bereits gute Schritte dorthin unternommen worden, sagte ein Sprecher. "Aber die Strategie muss noch ausgeweitet werden." Hessens Artenvielfalt brauche beispielsweise mehr naturnahe Gewässer.

dpa

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