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Hersteller: Keine vorschnelle Entfernung von Billig-Implantaten

Gesundheit Hersteller: Keine vorschnelle Entfernung von Billig-Implantaten

Der Silikonimplantate-Hersteller Polytech rät trotz des Skandals um Billig-Brustimplantate nicht zu einer vorschnellen Entfernung solcher Einsätze.

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Frankreich: 20 Frauen mit PIP-Umplantaten an Krebs erkrankt. Foto: Eric Estrade

Dieburg. „Ich würde so etwas nur wieder entfernen lassen, wenn klar ist, dass eine Infektion vorliegt“, sagte der Inhaber der Polytech Health & Aesthetics GmbH, Wilfried Hüser, am Freitag im südhessischen Dieburg. „Das handelt sich immerhin um einen operativen Eingriff.“ Das Unternehmen ist nach eigenen Angaben der einzige deutsche Hersteller von medizinischen Silikonimplantaten.

Der französische Hersteller Poly Implant Prothèse (PIP) soll für Implantate nicht zugelassenes Material benutzt haben. In Frankreich waren bis Ende des Jahres 20 Frauen an Krebs erkrankt, die PIP-Billig-Brustimplantate bekommen hatten. Ein Zusammenhang wird befürchtet, ist aber noch nicht bewiesen. Auch in Hessen sollen Frauen betroffen sein. Das Sozialministerium geht aber nur von Einzelfällen aus.

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