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Heimkind will nicht für Mutter zahlen: Prozess geht weiter

Prozesse Heimkind will nicht für Mutter zahlen: Prozess geht weiter

Der Prozess um die Übernahme der Pflegekosten für die Mutter eines ehemaligen Heimkinds wird am 27. Februar fortgesetzt. Dann sollen vor dem Familiengericht in Offenburg auch drei Zeugen gehört werden, darunter die Tante der klagenden Frau aus Rodgau (Hessen), wie es nach dem ersten Verhandlungstag am Donnerstag hieß.

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Eine Statue der Justitia mit einer Waage in ihrer Hand.

Quelle: David-Wolfgang Ebener/Archiv

Offenburg. Ein genauer Termin für die zweite ebenfalls nicht-öffentliche Verhandlung war zunächst noch nicht bekannt.

Die 55 Jahre alte Frau aus Rodgau im Kreis Offenbach wehrt sich dagegen, den Unterhalt für ihre Mutter zu übernehmen. Der Grund: Sie war kurz nach ihrer Geburt als Baby weggegeben worden, im Kinderheim aufgewachsen und hatte weitgehend keinen Kontakt mehr zu ihrer Mutter. Das Sozialamt des Ortenaukreises fordert dennoch - nach Angaben des Anwalts der Frau - einen Betrag von rund 760 Euro monatlich für die Heimkosten der pflegebedürftigen Mutter.

Am ersten Verhandlungstag sei der Sachverhalt ausführlich erörtert worden, die beiden Seiten hätten sich aber nicht angenähert, sagte der Anwalt der Frau. Er verwies auf die allgemeine Bedeutung des Falls. Die Klägerin wollte sich persönlich nicht äußern.

dpa

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