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Haus von Fraport-Chef Schulte mit Fluglärm beschallt

Luftverkehr Haus von Fraport-Chef Schulte mit Fluglärm beschallt

Fluglärm-Gegner haben am Samstag das Wohnhaus von Fraport-Chef Stefan Schulte in Bad Homburg beschallt. Rund 20 Minuten übertrugen sie mit einem Lautsprecherwagen Fluglärm aus dem Frankfurter Stadtteil Sachsenhausen.

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Die Aktivisten wollen den Druck an Schulte weitergeben.

Quelle: Arne Dedert/Archiv

Bad Homburg. Die Polizei sprach von einer "völlig friedlichen Aktion" und knapp 40 Teilnehmern. Schulte sei nicht zu Hause gewesen. Am 12. Mai hatten die Flughafengegner das Haus des früheren hessischen Ministerpräsidenten Roland Koch (CDU) in Eschborn mit dem Dröhnen von Flugzeugen beschallt.

Nächsten Samstag ist diese Aktion vor dem Haus der Frankfurter Oberbürgermeisterin Petra Roth (CDU) im Norden der Stadt geplant. Auch der jetzige Ministerpräsident Volker Bouffier (CDU) soll den Lärm von 85 Dezibel noch zu hören bekommen. Als Ziel der Aktion nennen die Organisatoren die Schließung der neuen Landebahn am Frankfurter Airport.

"Wir wollen Druck weitergeben an den Verursacher", erläuterte der Initiator der "Lärmwehr Frankfurt", Johannes Faupel aus Sachsenhausen, die Aktion. In der Regierungszeit Kochs war der Planfeststellungsbeschluss für den Ausbau des Frankfurter Flughafens unterzeichnet worden. Koch hatte die Aktion vor seinem Haus gebilligt, zeigte sich währenddessen aber nicht. Er ist mittlerweile Vorstandsvorsitzender des Mannheimer Baukonzerns Bilfinger Berger. Faupel warf Koch und Schulte eine Fluglärm-CD in den Briefkasten.

dpa

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