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Häftling im Gefängnis umgebracht - SPD fordert Aufklärung

Kriminalität Häftling im Gefängnis umgebracht - SPD fordert Aufklärung

Nach dem gewaltsamen Tod eines Häftlings im Kasseler Gefängnis fordert die SPD im hessischen Landtag genaue Informationen über den Fall. Ein 37 Jahre alter Gefangener wird verdächtigt, vor gut eineinhalb Wochen seinen 54-jährigen Zellengenossen getötet zu haben.

Kassel. Die Landesregierung müsse im zuständigen Landtagsausschuss darüber berichten, ob das Verbrechen hätte verhindert werden können, verlangte die Abgeordnete Heike Hofmann am Donnerstag in Wiesbaden.

Die "Hessische/Niedersächsische Allgemeine" ("HNA", Donnerstag) berichtete, der unter Verdacht stehende 37-Jährige habe schon vor seinem Transport von einem Berliner Gefängnis nach Kassel als "psychisch auffällig" gegolten. Eine Psychologin habe ihn daraufhin in Kassel untersucht und dann aber offenbar keine Bedenken gehabt, dass der Mann in eine Doppelzelle komme. Das spätere Opfer sollte nach Informationen der "HNA" eigentlich bald in seine polnische Heimat abgeschoben werden. Die Staatsanwaltschaft war am Donnerstag nicht für eine Stellungnahme erreichbar.

dpa

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