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Grundstückstausch: Land hilft Frankfurt bei Gymnasium-Bau

Kommunen Grundstückstausch: Land hilft Frankfurt bei Gymnasium-Bau

Mit Hilfe des Landes kann Frankfurt eines seiner größten Schulprobleme lösen. Ein Grundstückstausch direkt am Campus der Goethe-Universität ermöglicht der Stadt den Bau eines neuen Gymnasiums für 1500 Schüler.

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Präsidentin der Goethe-Universität Frankfurt Birgitta Wolff.

Quelle: Arne Dedert/dpa/Archiv

Frankfurt/Main. Für das 14 000 Quadratmeter umfassende Areal an der Ecke Miquelallee/Hansaallee/Eschersheimer Landstraße erhalten das Land und damit die Hochschule eine ebenso große Fläche auf dem Campus zur Nutzung. Darauf haben sich alle Beteiligten grundsätzlich verständigt.

Dies sei eine kluge Lösung, von der alle Seiten profitierten, sagte Wissenschaftsminister Boris Rhein (CDU) am Mittwoch in Frankfurt. Unipräsidentin Birgitta Wolff sprach von einer "Win-Win-Situation". Zusätzliche knapp 40 000 Quadratmeter städtischer Fläche auf dem Campus sollen im weiteren Verlauf an das Land für den weiteren Ausbau der Hochschule abgegeben werden.

Die Uni hat auf dem Gelände des ehemaligen IG-Farben-Konzerns in Frankfurt zur Jahrtausendwende einen neuen Campus erhalten, der zu den schönsten in Deutschland gezählt wird. Dort verfügt die Stadt aber noch über eigenes Gelände, das jedoch baurechtlich für die Erweiterung der Universität vorgesehen ist. Dies wird nun getauscht.

Der Stadt Frankfurt fehlen derzeit wegen des starken Bevölkerungswachstums Schulen wie auch Flächen für Neubauten. An den neuen zentralen Standort am Campus soll das Gymnasium in Nied ziehen. Frankfurts Baudezernent Jan Schneider (CDU) räumte ein, dass der Standort fürs neue Gymnasium die Schulprobleme der Stadt noch lange nicht löse.

dpa

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