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Grundschüler fahren schlechter Rad

Verkehr Grundschüler fahren schlechter Rad

Die Zahl der hessischen Grundschüler, die nicht richtig Fahrradfahren können, hat sich im Vergleich zum Vorjahr verdoppelt.

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Fahrradfahren zu können trägt zur Verkehrssicherheit bei. Foto: DVR/Archiv

Frankfurt/Main. Radfahrausbilder der hessischen Polizei hätten im Schuljahr 2010/2011 festgestellt, dass etwa jeder 30. Dritt- und Viertklässler Schwierigkeiten habe, auf dem Rad sein Gleichgewicht zu halten, auf- und abzusteigen, zu bremsen, zu lenken oder abzubiegen. Ein Schuljahr zuvor sei dies noch knapp jedem 60. Kind schwergefallen, teilten Hessens Innenminister Boris Rhein (CDU) und Kultusministerin Dorothea Henzler (FDP) am Freitag in Frankfurt mit. Wenn Kinder nicht Fahrradfahren könnten, dann blieben sie auch unsicher im Straßenverkehr.

Rhein plädierte dafür, dass die Kinder ihre allgemeinen motorischen Fähigkeiten beispielsweise durch Klettern oder Balancieren frühzeitig schulen sollten. Seine Kollegin Henzler fordert Eltern auf, mehr Sport mit ihrem Nachwuchs zu treiben und Bewegungsangebote der Schulen zu nutzen. Dazu haben die Ministerien mit dem Landeselternbeirat den Elternbrief "Verkehrserziehung und Mobilität" aufgesetzt.

dpa

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