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Grüne OB-Kandidatin: Verlegung von Autobahn Option

Kommunen Grüne OB-Kandidatin: Verlegung von Autobahn Option

In der Debatte um den Bau eines neuen Stadtteils im Frankfurter Nordwesten auf beiden Seiten der A5 hat die Oberbürgermeisterkandidatin der Grünen eine Verlegung der Autobahn ins Spiel gebracht.

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Nargess Eskandari-Grünberg, Kandidatin von Bündnis 90/Die Grünen.

Quelle: Arne Dedert/Archiv

Frankfurt/Main. "Wir müssen...alle Optionen durchspielen", sagte Nargess Eskandari-Grünberg in einem Interview der "Frankfurter Allgemeinen Zeitung" (Mittwoch). Neue Lösungen entstünden dadurch, "dass Menschen auch einmal das scheinbar Unmögliche durchdenken". Ein durch die Autobahn getrennter Stadtteil werde nie zusammenwachsen, gab sie zu bedenken. In Frankfurt wird am 25. Februar ein neuer OB gewählt.

Die A5 gehört im Norden Frankfurts zu den meistbefahrenen Autobahnen Deutschlands. Die hessische Metropole, die dringend nach Bauland sucht, will auf ihrer Gemarkung auf beiden Seiten der A 5 gerne einen Stadtteil mit 12 000 Wohnungen für 30 000 Menschen bauen. Derzeit sondiert Frankfurts Planungsdezernent Mike Josef (SPD) den Bau.

In dessen Amt wird eine "Verschwenkung" der Autobahn ebenfalls nicht ausgeschlossen. "Wir prüfen alle Optionen", sagte am Mittwoch der Sprecher des Dezernats, Mark Gellert. Eine Neutrassierung einer Bundesautobahn sei aber - nicht nur aus finanziellen Gründen - sehr schwierig. Frankfurt könne dies ohnehin nicht allein entscheiden.

dpa

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