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Gewerkschaften: Mehr Investitionen und mehr Lehrerstellen

Gewerkschaften Gewerkschaften: Mehr Investitionen und mehr Lehrerstellen

Hessen sollte nach Forderungen der Gewerkschaften mehr Geld in Straßenbau und Sanierung der Schulen stecken. Das kommunale Investitionsprogramm sei nur ein Tropfen auf den heißen Stein, sagte die Vorsitzende des DGB Hessen-Thüringen, Gabriele Kailing, am Montag in Wiesbaden.

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Die IG BAU-Gewerkschafterin Gabriele Kailing blickt in die Kamera.

Quelle: Thalia Engel/ Archiv

Wiesbaden. Im Entwurf der Landesregierung für den Haushalt 2017 sehe sie "Licht und Schatten".

So falle das angekündigte Plus von 1100 Lehrerstellen viel zu gering aus, sagte Kailing. Laut Gewerkschaft wären rund 5000 neue Stellen nötig, um auch Vertretungsstunden sinnvoll abzudecken und alle Lehrer bei der Arbeitszeit zu entlasten. Nur dann bleibe Hessen konkurrenzfähig mit anderen Bundesländern.

Seit Jahren seien die Investitionen des Landes und der Kommunen rückläufig, kritisierte Kai Eicker-Wolf vom DGB. "Gemessen an der Wirtschaftsleistung des Bundeslandes haben sie sich in den vergangenen 20 Jahren mehr als halbiert."

Das Land hat im Haushaltsentwurf 2017 neben den 1100 neuen Lehrerstellen unter anderen 500 zusätzliche Polizisten und Verfassungsschützer vorgesehen. Hinzu kommen rund 100 Justizstellen sowie knapp 80 in der Finanzverwaltung zur besseren Bekämpfung von Steuerkriminalität.

dpa

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