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Geständnis im Prozess um Hausexplosion

Prozesse Geständnis im Prozess um Hausexplosion

Vor vier Monaten war es im südhessischen Münster zu einer heftigen Explosion in einem Wohnhaus gekommen: Vor dem Landgericht Darmstadt hat ein 29 Jahre alter Mann am Dienstag gestanden, dass er mit dem Feuer einen tödlichen Streit mit einer Bekannten vertuschen wollte.

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Münster . „Wir räumen die Vorwürfe ein”, erklärte sein Verteidiger beim Prozessauftakt.

Der 29-Jährige habe demnach im Juli 2011 in der Wohnung einer 62-Jährigen Benzin vergossen und angezündet. Zuvor habe er die Frau im Streit am Arm gepackt und heftig durch das Schlafzimmer geschleudert. Sie starb an schweren Verletzungen, nachdem sie laut Anklage gegen einen Gegenstand geprallt war.

Motiv sollen Schulden des Mannes wegen seiner Spielsucht gewesen sein. Er soll der Frau aus seinem Bekanntenkreis 1500 Euro gestohlen haben. Angeklagt ist er wegen Körperverletzung mit Todesfolge und besonders schwerer Brandstiftung. Durch das Geständnis könnte der Prozess schneller als die angesetzten fünf Verhandlungstage zu Ende gehen.

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