Volltextsuche über das Angebot:

3 ° / -2 ° wolkig

Navigation:
Gesetzentwurf der FDP zur Kita-Betreuung am Berufsort

Landtag Gesetzentwurf der FDP zur Kita-Betreuung am Berufsort

Landespauschale statt interkommunaler Ausgleich: Die FDP-Fraktion im hessischen Landtag möchte Kommunen besser unterstützen, die Kinder aus anderen Gemeinden mitbetreuen.

Voriger Artikel
Bouffier fordert neue Wege des Erinnerns an den Holocaust
Nächster Artikel
Alleinerziehende mit Depression: Neues Projekt soll helfen

Der hessische FDP-Fraktionsvorsitzende René Rock in Wiesbaden.

Quelle: Frank Rumpenhorst/Archiv

Wiesbaden. Dem am Freitag in Wiesbaden vorgelegten Gesetzentwurf zufolge, soll der bisher übliche interkommunale Ausgleich zwischen der Wohngemeinde und der Gemeinde, in der ein Kind betreut wird, künftig wegfallen. Stattdessen soll das Land der betreuenden Gemeinde auf direktem Weg eine Pauschale zahlen. Nach aktueller Rechtslage müssen sich beide Kommunen bezüglich der Kosten einigen, die für die auswärtige Betreuung anfallen.

FDP-Fraktionschef René Rock erklärte, oft könnten sich die Gemeinden nicht einigen, weshalb teilweise gar keine auswärtigen Kinder aufgenommen würden. "Da sind die Eltern die Leidtragenden." Wenn Eltern ihre Kinder etwa am Arbeitsort betreuen lassen wollten, sei deshalb eine vollfinanzierte, pauschale Lösung durch das Land Hessen angebracht. Nach Angaben der FDP-Fraktion wurden 2015 knapp 2900 Kinder nicht an ihrem Wohnort betreut.

dpa

Voriger Artikel
Nächster Artikel
Mehr aus Politik