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Gericht erwartet Ansturm bei Verfahren um Flughafenlärm

Prozesse Gericht erwartet Ansturm bei Verfahren um Flughafenlärm

Zu der Verhandlung um Lärmbelastungen am Frankfurter Flughafen erwartet das Bundesverwaltungsgericht Leipzig einen Besucheransturm. Das Interesse sei größer als der vorhandene Platz, sagte am Mittwoch die Präsidentin des obersten Verwaltungsgerichts, Marion Eckertz-Höfer.

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Eckertz-Höfer: Fluglärm-Verfahren gut besucht. Foto: Jan Woitas

Leipzig. "Wir haben schon einen der größten Gerichtssäle in der Bundesrepublik. Wir wollten auch nicht ins Gewandhaus gehen, oder ein Fußballstadion nehmen." Immerhin müsse auch die gerichtliche Sphäre gewahrt bleiben.

Von den insgesamt 150 Plätzen seien 80 schon vergeben, sagte Gerichtssprecher Wolfgang Bier. "Schon nach einem Tag war alles besetzt." Die übrigen Plätze würden nicht belegt, bis klar sei, wie viele der Beteiligten nach Leipzig kommen.

Am 13. März verhandelt das Leipziger Bundesgericht über die Planfeststellung der neuen Landebahn am Frankfurter Flughafen. Umstritten ist insbesondere die Nachtflugregelung. Der Hessische Verwaltungsgerichtshof (VGH) hatte die im Planfeststellungsbeschluss genehmigten durchschnittlich 17 Nachtflüge verworfen. Das Land Hessen sollte eine neue Regelung erarbeiten. Dies lehnen das Land und die beigeladene Fraport AG ab. Die klagenden Kommunen und Privatleute wollen eine Aufhebung des gesamten Planfeststellungsbeschlusses erreichen.

Sollte in Leipzig ein Tag nicht ausreichen, wird am 14. März weiterverhandelt. Die Entscheidung zum Flughafenausbau gibt das Gericht erst Wochen später bei einem Verkündungstermin bekannt.

dpa

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