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Gemeinden sollen mehr an Lärm-Maßnahmen beteiligt werden

Luftverkehr Gemeinden sollen mehr an Lärm-Maßnahmen beteiligt werden

Weniger Lärm, mehr Kommunikation: Das Forum Flughafen und Region (FFR) hat am Freitag eine Reihe von Maßnahmen für aktiven Schallschutz rund um den Frankfurter Flughafen vorgestellt.

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Ein Flugzeug überfliegt ein Mikrofon zur Lärmmessung.

Quelle: Frank Rumpenhorst/Archiv

Frankfurt/Main. Sie sorgten auf unterschiedliche Weise dafür, "dass es in der Region leiser wird", sagte Johann Dietrich Wörner vom FFR-Vorstand. "Wir kämpfen um jedes Dezibel."

Unter anderem sollen die Gemeinden über ein Konsultationsverfahren stärker als bisher an lärmverlagernden Maßnahmen, etwa der Änderung von Anflugrouten auf den Frankfurter Flughafen, beteiligt werden. Wenn nach Süden fliegende Maschinen etwa in den Abendstunden eine Kurve um Mainz, Offenbach oder Hanau machten, könnte dies die Lärmbelastung in diesen Städten senken. Allerdings: "Wenn Menschen an der einen Stelle von Fluglärm entlastet werden, kommt es andernorts zu einer zusätzlichen Belastung", sagte Wörner. 

Die Vorschläge der Lärmschutzexperten des Flughafens, der Fluggesellschaften und der Flugsicherung knüpfen an Maßnahmen an, die bereits in den vergangenen Jahren eingeleitet worden waren wie etwa ein steilerer Anflugwinkel. Moderne Navigationstechnologien und satellitengestützte Programme könnten einen leiseren Anflug ermöglichen. Das Forum strebt außerdem eine Änderung der Luftverkehrsordnung an, damit Probebetriebe für neue Schallschutzmaßnahmen schneller beginnen können.

dpa

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