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Geisterfahrer flieht nach tödlichem Crash

Verkehr Geisterfahrer flieht nach tödlichem Crash

Am Samstag starb auf der A3 ein Mensch bei einem Unfall, den ein Geisterfahrer verursacht hatte.

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Die Suche nach dem Geisterfahrer ist bislang erfolglos. Foto: Jürgen Mahnke

Idstein. Nach dem schweren Unfall eines absichtlichen Geisterfahrers ermittelt die Polizei gegen einen flüchtigen 48-Jährigen wegen eines Tötungsdeliktes. Es gehe um Totschlag oder Mord, keineswegs mehr um Straßenverkehrsgefährdung, sagte ein Sprecher der Polizei in Wiesbaden auf Anfrage. Der Mann habe mitten auf der Autobahn gewendet. Bei dem Zusammenstoß auf der Autobahn 3 bei Idstein war am Samstagabend ein Mensch ums Leben gekommen, sechs weitere wurden zum Teil schwer verletzt.

Der aus Wiesbaden stammende Geisterfahrer sei nach dem Unfall zu Fuß geflohen, bislang fehle von ihm jede Spur, teilte die Polizei mit. „Früher oder später werden wir ihn aber bekommen", zeigte sich ein Beamter der Autobahnpolizei überzeugt.

Zunächst sei der Mann mit seinem Auto in normaler Fahrtrichtung unterwegs gewesen, hieß es. Dann habe er jedoch auf der Autobahn gewendet und sei kurz darauf auf der linken Spur mit einem entgegenkommenden Wagen frontal zusammengestoßen.

Der 56-jährige Fahrer des entgegenkommenden Autos starb noch an der Unfallstelle. Vier weitere Fahrzeuge waren in den Unfall verwickelt. Die Suche nach dem «Geisterfahrer», an der auch ein Polizeihubschrauber mit Wärmebildkamera beteiligt war, verlief zunächst erfolglos.

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