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Hessen Freispruch nach tödlichem Unfall
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15:53 28.02.2019
Das Sprunggerüst mit dem ­ungefüllten Sprungkissen am Hohe­rodskopf. Quelle: Payer
Gießen

Sowohl die Staatsanwaltschaft als auch die Verteidiger der beiden Männer hatten auf Freispruch plädiert. Nur der Anwalt der Nebenklage (Vater des Opfers) hatte eine Verurteilung wegen fahrlässiger Tötung gefordert.

Vor Gericht standen zwei Männer. Die 42- und 44-Jährigen sind Betreiber eines Kletterparks in Schotten im Vogelsbergkreis. Sie hatten den Sprungturm im Sommer 2015 als Attraktion errichten lassen.

Von dort stürzte die Zwölfjährige in die Tiefe, prallte laut Anklage vom Kissenrand ab und landete auf dem Boden. Ob sie dabei - wie angeklagt - folgenschwer gegen einen Stein stieß, blieb ungeklärt. Wenige Wochen später erlag sie ihren schweren Verletzungen.

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