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Hessen Frau bestellt Waren auf den Namen einer geistig Behinderten
Mehr Hessen Frau bestellt Waren auf den Namen einer geistig Behinderten
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16:54 07.09.2015
Frankfurt/Main

Innerhalb von zwei Monaten hatte sie unter anderem Kleidung und Hygieneartikel bestellt und Verträge für vier Mobiltelefone abgeschlossen. Die behinderte Frau wurde mit Rechnungen und Mahnungen überzogen.

Erst als deren gesetzlicher Betreuer davon mitbekam, wurden Strafanzeige gegen die Angeklagte gestellt und die Kaufverträge widerrufen. Angeklagte und Opfer hatten sich offenbar beim Hundeausführen in einem Park kennengelernt. Der Schaden für die Firmen belief sich auf rund 5500 Euro.

"Ich wollte mir auch einmal etwas leisten können", sagte die Frau vor Gericht. Zuvor hatte sie noch bestritten, die Behinderte vorsätzlich geschädigt zu haben. Erst als der Vorsitzende Richter eine Haftstrafe ohne Bewährung in Aussicht stellte, entschloss sie sich zu einem umfassenden Geständnis. Als Bewährungsauflage legte das Gericht 250 gemeinnützige Arbeitsstunden fest.

dpa