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Frankfurter Volksbank und Volksbank Maingau fusionieren

Banken Frankfurter Volksbank und Volksbank Maingau fusionieren

Die Frankfurter Volksbank hat den Weg für die geplante Fusion mit der Vereinigten Volksbank Maingau frei gemacht. Die Vertreterversammlung habe sich am Donnerstagabend einstimmig für den Zusammenschluss ausgesprochen, erklärte das Geldhaus.

Frankfurt/Main. Damit entstünde die mitgliederstärkste Volksbank Deutschlands. Die Fusion versetze das Institut in die Lage, für Hürden der Branche wie die Niedrigzinsen, schärfere Vorschriften und die Digitalisierung "mit gebündelten Kräften noch besser gerüstet zu sein", erklärte Eva Wunsch-Weber, Chefin der Frankfurter Volksbank.

Der Zusammenschluss solle im ersten Halbjahr 2018 in das Genossenschaftsregister eingetragen werde, hieß es. Die beiden Geldhäuser würden dann rückwirkend zum 1. Januar fusionieren. Alle Mitarbeiter der Volksbank Maingau würden von der Volksbank Frankfurt übernommen und erhielten eine Job-Garantie bis 2022. Die neue Bank betreue mit rund 1700 Mitarbeitern rund 600 000 Kunden.

Die beiden Banken hatten im Mai einen Kooperationsvertrag abgeschlossen, im November hatte bereits die Volksbank Maingau das Projekt abgesegnet. Für die Frankfurter Volksbank ist es schon die siebzehnte Fusion im genossenschaftlichen Lager binnen zwei Jahrzehnten. Zudem hat sie einen Zusammenschluss mit der Volksbank Griesheim für das kommende Jahr angebahnt.

dpa

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