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Frankfurter Messe: Über 3000 Aussteller zeigen Deko-Trends

Konsumgüter Frankfurter Messe: Über 3000 Aussteller zeigen Deko-Trends

Nach Weihnachten ist vor Weihnachten: Die Ausstellung Christmasworld zeigt schon jetzt die Trends für die Festtage 2018. Zu sehen gibt es neben Street Art auch das Büro der Zukunft.

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Jesus-Figur auf der Fachmesse "Christmasworld" in ihrem Körchen.

Quelle: Boris Roessler

Frankfurt/Main. Bunt, individuell und am besten selbst gemacht - auf der Frankfurter Messe zeigen ab diesem Freitag mehr als 3000 Aussteller aus 69 Ländern Dekorationsneuheiten. Die Messe Christmasworld präsentiert dabei schon im Januar Weihnachtsschmuck für das Fest 2018: Geht es nach den Ausstellern, dürfen gerne blau-grüne Fische, Krebse und Käfer am Christbaum hängen.

Nicht nur als Weihnachtsschmuck seien Tierfiguren im Kommen, sagte Trendscout Claudia Herke - am besten quietschbunt. Die Inspiration dafür komme vor allem aus der Modebranche und der Möbelindustrie. Daneben gebe es den Trend zu folkloristischen Stilen, die miteinander kombiniert werden. "Mustermix spielt eine große Rolle", sagte Herke. Wer es ruhiger mag, liege mit gedeckten Rot- und Goldtönen sowie japanischen Einflüssen, etwa mit Bambusholz, richtig.

Die Paperworld zeigt unter anderem das "Büro der Zukunft", was eine Mischung aus Großraumbüro und ruhigen Zonen zum Zurückziehen ist. "Es geht hier um das gesunde Büro", sagte Konzeptgestalter André Schmidt. Das "Bad Office" soll das Gegenteil zeigen: Eine enge, mit Spiegeln ausgestattete Kammer verkörpert ein Büro, in dem man sich zugleich beengt und beobachtet fühlt. Das gesunde Büro biete dagegen Platz für Bewegung und Interaktion, aber auch Ruhebereiche.

Bei der Ausstellung Creativeworld liegt der Fokus auf Street Art. Kunst aus der Spraydose etwa soll hier ihren Schmuddel-Ruf verlieren und die Messebesucher zum Selbermachen anregen. Vergangenes Jahr kamen laut Veranstalter rund 85 000 Besucher auf die drei Messen, davon über die Hälfte aus dem Ausland. Die diesjährigen Ausstellungen sind noch bis Dienstag (30. Januar) geöffnet.

dpa

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