Volltextsuche über das Angebot:

29 ° / 13 ° heiter

Navigation:
Frankfurter Kulturcampus: Machbarkeitsstudie soll kommen

Kommunen Frankfurter Kulturcampus: Machbarkeitsstudie soll kommen

Nur wenige andere Projekte haben Frankfurt in den vergangenen Jahren so beschäftigt wie die Entwicklung des ehemaligen Areals der Universität. Doch der versprochene "Kulturcampus" im Stadtteil Bockenheim lässt auf sich warten.

Voriger Artikel
Betrunken und ohne Führerschein: Mann bei Flucht verletzt
Nächster Artikel
Auto gerät auf Gegenfahrbahn: zwei Schwerverletzte

Blick auf die Baustelle auf dem AfE-Gelände (vorne Mitte).

Quelle: Susann Prautsch/Archiv

Frankfurt/Main. Jetzt wollen Stadt und Land gemeinsam eine Machbarkeitsstudie auf den Weg bringen. Das Gutachten soll klären, wie der vom Land geplante Neubau der Musikhochschule mit dem vorgesehenen städtischen "Zentrum für Künste" auf dem Gelände integriert werden kann.

Es gebe dazu mit dem Land "konstruktive Gespräche", heißt es im Büro von Frankfurts Kulturdezernentin Ina Hartwig (SPD). Dabei gehe es auch um die Kosten des geplanten Zentrums. Dort sollen unter anderem das international bekannte Ensemble Modern, die Junge Deutsche Philharmonie oder das Hindemith-Institut Platz finden.

Der "Kulturcampus" geht unter anderem auf eine Initiative von Frankfurts früherer Oberbürgermeisterin Petra Roth (CDU) zurück. Die Stadt hatte 2011 das 17 Hektar große Areal in Bockenheim nach dem Umzug der Uni auf den neuen Campus im Westend für rund 70 Millionen Euro gekauft.

Bereits im vergangenen Jahr hatte Hessens Kunstminister Boris Rhein (CDU) die Stadt Frankfurt zum Handeln aufgefordert. Das Land will nach Vorliegen der Machbarkeitsstudie möglichst noch in diesem Jahr den Architektenwettbewerb für die Musikhochschule organisieren. Für deren Bau hat Hessen - ab dem Jahr 2021 - 100 Millionen Euro zur Verfügung gestellt.

dpa

Voriger Artikel
Nächster Artikel
Mehr aus Hessen