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Hessen Frankfurter Kämmerer will Spielautomaten höher besteuern
Mehr Hessen Frankfurter Kämmerer will Spielautomaten höher besteuern
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19:07 13.08.2012
Erzielt eine Steuererhöhung den gewünschten Effekt? Quelle: F. Gambarini/Symbol
Frankfurt/Main

"Mit dieser Anhebung können wir einerseits die Ausbreitung der Spielhallen in den Stadtteilen eindämmen und andererseits die Einnahmebasis des städtischen Haushalts erweitern", sagte Becker am Montag laut einer Mitteilung. Die Erhöhung könne der Stadt pro Jahr sechs Millionen Euro zusätzlich einbringen.

Auch Sucht-Experten halten die Erhöhung für richtig, sie wollen aber weitere Einschränkungen für die Daddelautomaten. "Durch eine Steuererhöhung würden vor allem die kleinen Familienbetriebe eingehen, die großen Ketten könnten es verkraften" sagte der Leiter der Landesstelle für Suchtfragen (HLS), Wolfgang Schmidt-Rosengarten, am Montag. Wolle man das Problem effizient angehen, müsse man beispielsweise die Spielzeit an den Geräten technisch weiter einschränken. Nach HLS-Erkenntnissen stehen derzeit etwa 11.000 Geldspielgeräte in hessischen Spielhallen.

dpa