Volltextsuche über das Angebot:

25 ° / 12 ° wolkig

Navigation:
Frankfurter Kämmerer will Spielautomaten höher besteuern

Glücksspiele Frankfurter Kämmerer will Spielautomaten höher besteuern

Der Frankfurter Kämmerer Uwe Becker (CDU) will die Steuern auf Spielautomaten anheben. Statt der 12 Prozent, die Spielhallenbetreiber bisher auf die Umsätze ihrer Geldspielgeräte zahlen müssen, schlägt er einen Satz von 20 Prozent vor.

Voriger Artikel
Musical "Die Päpstin" 2013 wieder in Fulda - Auch zweite Saison top
Nächster Artikel
Für 50.000 Erstklässler hat die Schule begonnen

Erzielt eine Steuererhöhung den gewünschten Effekt?

Quelle: F. Gambarini/Symbol

Frankfurt/Main. "Mit dieser Anhebung können wir einerseits die Ausbreitung der Spielhallen in den Stadtteilen eindämmen und andererseits die Einnahmebasis des städtischen Haushalts erweitern", sagte Becker am Montag laut einer Mitteilung. Die Erhöhung könne der Stadt pro Jahr sechs Millionen Euro zusätzlich einbringen.

Auch Sucht-Experten halten die Erhöhung für richtig, sie wollen aber weitere Einschränkungen für die Daddelautomaten. "Durch eine Steuererhöhung würden vor allem die kleinen Familienbetriebe eingehen, die großen Ketten könnten es verkraften" sagte der Leiter der Landesstelle für Suchtfragen (HLS), Wolfgang Schmidt-Rosengarten, am Montag. Wolle man das Problem effizient angehen, müsse man beispielsweise die Spielzeit an den Geräten technisch weiter einschränken. Nach HLS-Erkenntnissen stehen derzeit etwa 11.000 Geldspielgeräte in hessischen Spielhallen.

dpa

Voriger Artikel
Nächster Artikel