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Frankfurter Grüne geben keine Empfehlung für OB-Stichwahl

Wahlen Frankfurter Grüne geben keine Empfehlung für OB-Stichwahl

Die Frankfurter Grünen unterstützen in der OB-Stichwahl nicht den Kandidaten ihres Koalitionspartners CDU. "Wir geben keine Wahlempfehlung für einen der beiden Kandidaten ab", heißt es in einer Mitteilung der beiden Parteivorsitzenden, Martina Feldmayer und Omid Nouripour, vom Mittwoch.

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Die Grünen widmen sich dem Kampf gegen den Fluglärm. Foto: David Ebener/Archiv

Frankfurt/Main. In der Stichwahl in Hessens größter Stadt stünden mit Boris Rhein (CDU) und Peter Feldmann (SPD) nur Kandidaten zur Wahl, die sich für den Ausbau des Flughafens ausgesprochen haben, lautete die Begründung. "Der Kampf gegen den Fluglärm muss weiter gehen."

Die Grünen sind in der Frage der Wahlunterstützung gepalten. Der ehemalige Fraktionsvorsitzende und neue Frankfurter Bürgermeister, Olaf Cunitz, sowie die neue Bildungsdezernentin Sarah Sorge, hatten den Wählern ihrer Partei empfohlen, für den amtierenden Innenminister Rhein zu stimmen. Mit dem SPD-Kandidaten Feldmann sei die schwarz-grüne Mehrheit in Gefahr. Rhein stehe zudem für die Grünen Inhalte des Magistratsbündnis. Feldmann habe diese als langjähriger Stadtverordneter dagegen bislang angegriffen.

Die Landespartei sowie die künftige Umweltdezernentin und gescheiterte OB-Kandidatin Rosemarie Heilig hatten sich wie jetzt die Frankfurter Parteispitze gegen eine Wahlempfehlung ausgesprochen. Und der frühere Multikulti-Dezernent und Europaabgeordnete Daniel Cohn-Bendit macht sich ausdrücklich für den SPD-Kandidaten Peter Feldmann stark.

Rhein lag im ersten Wahlgang für die Nachfolge der langjährigen Oberbürgermeisterin Petra Roth nur rund 10 500 Stimmen vor seinem Konkurrenten Feldmann. Bei der Stichwahl am 25. März geht es um mehr als 24 000 Stimmen, die am vergangenen Sonntag die Grüne Kandidatin Heilig bekommen hatte. Anstelle einer Wahlempfehlung plädieren die Frankfurter Grünen dafür, sich auf Inhalte zu konzentrieren und die erfolgreiche schwarz-grüne Koalition inhaltlich weiter voran zu bringen.

dpa

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