Volltextsuche über das Angebot:

31 ° / 13 ° wolkig

Navigation:
Frankfurt will Vermietungen von Ferienwohnungen eindämmen

Kommunen Frankfurt will Vermietungen von Ferienwohnungen eindämmen

Immer wechselnde Feriengäste, aber kein Dauerwohnraum - das will die Stadt Frankfurt mit ihrer neuen Ferienwohnungssatzung verhindern. "Wohnungen sind kein Hotelersatz", begründete Planungsdezernent Mike Josef (SPD) am Montag bei der Vorstellung der Satzung.

Frankfurt/Main. Angesichts der Wohnungsknappheit in Frankfurt dürften Wohnungen daher nur maximal sechs Wochen im Jahr gegen Entgelt an Feriengäste oder als Messezimmer vermietet werden. Hierzu müssen die Wohnungsinhaber eine entsprechende Genehmigung bei der Stadt beantragen. Bei Verstößen sind Bußgelder vorgesehen.

Der Frankfurter Magistrat hat der Satzung bereits zugestimmt, ein entsprechender Beschluss der Stadtverordnetenversammlung muss noch gefasst werden. Der Hessische Landtag hatte im vergangenen Sommer einen Beschluss gefasst, der es den Kommunen ermöglicht, Satzungen zur Regelung von Ferienwohnungen aufzustellen. Zuvor waren durch eine Gesetzesänderung auf Bundesebene Ferienwohnungen als "nicht störendes Gewerbe" in fast allen Baugebieten zugelassen worden.

Die Ferienwohnungssatzung sei "für konsequenten Bestandsschutz unverzichtbar", sagte Josef. "Wir haben seit 2013 rund 1400 illegal genutzte Ferienwohnungen wieder dem Wohnungsmarkt zur Verfügung gestellt. Mit der neuen Regelung wollen wir an diesen Erfolg anknüpfen und weiterhin eine dauerhafte Umnutzung von Wohnungen verhindern."

dpa

Voriger Artikel
Nächster Artikel
Mehr aus Hessen