Volltextsuche über das Angebot:

21 ° / 14 ° Regenschauer

Navigation:
Frankfurt will Uni-Hochhaus sprengen

Kommunen Frankfurt will Uni-Hochhaus sprengen

Ein höheres Gebäude ist in ganz Europa zuvor noch nicht gesprengt worden: Frankfurt will am 2. Februar seinem 116 Meter hohen Uni-Hochhaus an den Kragen. Der 1972 erbaute "AfE-Turm" der Geisteswissenschaften soll dem "Kulturcampus" Platz machen, einer Mischung aus Wohnungen, Büros und Proberäumen für Musiker und Tänzer.

Voriger Artikel
Luftverkehrsbranche will nationale Flughafenplanung mit Nachtflügen
Nächster Artikel
Bus mit Schulkindern rollt fahrerlos Straße hinab

Die Sprengung ist für den 2. Februar angesetzt.

Quelle: Frank Rumpenhorst/Archiv

Frankfurt/Main. Mit der Genehmigung für die Sprengung rechnet die städtische ABG Holding in der letzten Januar-Woche, wie ihr AGB-Chef Frank Junker am Mittwoch der dpa sagte.

Das graue Beton-Hochhaus liegt an einer stark befahrenen Straße zwischen Messe, Hotels und Senckenberg-Museum. Daher wurde ein Sonntag für die Sprengung ausgesucht. Mit tausenden Schaulustigen wird gerechnet. Rund 400 Helfer des Technischen Hilfswerks werden eine bis zu 250 Meter große Sperrzone um das 36 Stockwerk hohe Gebäude absichern.

Das Hochhaus war rund 40 Jahre Domizil der Gesellschaftswissenschaften und Pädagogen. Die Bezeichnung AfE hatte sich als Abkürzung für Abteilung für Erziehungswissenschaft eingebürgert. Dozenten und Studenten sind im März 2013 in einen Neubau auf den Campus Westend umgezogen. Die ABG hat den alten Campus - ein 16,5 Hektar großes Areal im Stadtteil Bockenheim - 2011 vom Land Hessen gekauft.

dpa

Voriger Artikel
Nächster Artikel
Mehr aus Hessen