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Hessen Frankfurt stellt Programm für verfolgte Autoren auf Prüfstand
Mehr Hessen Frankfurt stellt Programm für verfolgte Autoren auf Prüfstand
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15:06 04.04.2014
Frankfurts Kulturdezernent Felix Semmelroth. Quelle: Frank Rumpenhorst/Archiv
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Frankfurt/Main

Dies müsse aber nicht die Einstellung des Stipendiums zur Folge haben.

Seit 1998 nimmt Frankfurt, das auch dem Netzwerk "Städte der Zuflucht" angehört, verfolgte Autoren auf. Derzeit ist der iranische Autor Mohammad Baharlo zu Gast. Die Stadt bezuschusst den Aufenthalt mit jährlich 27 000 Euro. Die Buchmesse kommt für den Lebensunterhalt auf. Frankfurts Kulturdezernent Felix Semmelroth (CDU) steht derzeit unter erheblichem Spardruck. Die Evaluierung habe damit aber nicht "in erster Linie" zu tun, hieß es dazu in seinem Dezernat.

Die Entscheidung der Stadt sei "ein falsches Signal zur falschen Zeit", kritisierte Pro Asyl am Freitag. Als peinlich bezeichnete es die Flüchtlingshilfeorganisation, dass ausgerechnet die Stadt der Buchmesse über einen Ausstieg aus dem Programm nachdenke.

dpa

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