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Hessen Frankfurt fährt hinterher
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17:00 25.11.2011
Frankfurt ist in Sachen ÖPNV Schlusslicht. Symbolfoto: Marc Tirl

Frankfurt. Als Gründe wurden unter anderem die stagnierenden Fahrgastzahlen und eine geringe Abdeckung von «Park and Ride»-Plätzen ausgemacht. Bestnoten erhielt hingegen Hamburg für geringe Kinder-Ticketpreise, deutlich steigende Fahrgastzahlen und durchgehende Verbindungen in der Nacht, wie der Automobilclub "Mobil in Deutschland" am Freitag in München mitteilte.

Für ein Einzelticket müssen Kinder in Hamburg nach Angaben des Vereins bis zu 0,50 Euro weniger bezahlen als in anderen Städten. Nachts fahren am Wochenende in Hamburg ähnlich wie in Berlin alle U- und S-Bahnen sowie wichtige Buslinien durchgängig.

Auf dem zweiten Platz der Untersuchung landete München - trotz Kritik an der 40minütigen Verbindung zwischen Hauptbahnhof und Flughafen. In keiner der anderen untersuchten Städte braucht man für diese Strecke so lange wie in München. Gemeinsamer Dritter wurden die Städte Leipzig und Hannover. Düsseldorf belegte den fünften Platz vor Bremen (6.), Berlin, Köln und Stuttgart (jeweils 7.).

Für den Vergleich hatte der Verein, der Pannenhilfe im In- und Ausland anbietet, aus elf verschiedenen Bereichen eine Gesamtnote gebildet. Der Großteil der Daten stammt von den einzelnen Verkehrsverbünden. "Mobil in Deutschland", ursprünglich ein Münchner Verein, tritt seit 2009 bundesweit auf und hat knapp 2000 Mitglieder.