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Hessen Forstwirte beklagen Buchensterben in den Mittelgebirgen
Mehr Hessen Forstwirte beklagen Buchensterben in den Mittelgebirgen
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12:39 23.08.2015
Ein Zunderschwamm wächst an einer Buche. Quelle: Uwe Zucchi/Archiv
Göttingen/Kassel

Das Institut ist auch für Hessen, Sachsen-Anhalt und Schleswig-Holstein zuständig. Bäume im Flachland seien in der Regel nicht betroffen.

Das Buchensterben trat bisher in Wellen auf. Im Sommer 2000 erkrankten unter anderem Wälder in der Eifel, im Sauerland sowie in den belgischen Ardennen. Forscher vermuten, dass der Klimawandel die Schädigung der Bäume begünstigt. Buchen, aber auch Eichen hätten Probleme mit Witterungsextremen wie viel zu warmen Wintern und Starkregen im Sommer. Wissenschaftler empfehlen, sich auf die Situation einzustellen und die Pflegekonzepte im Wald anzupassen. Möglicherweise dürfe man Buchen nicht mehr so alt werden lassen.

Die Krankheit wird zunächst von Schildläusen ausgelöst, die an der Rinde saugen. Über die Saugstellen infizieren sich die Buchen mit Pilzsporen. Durch die Verletzungsstellen dringen Borkenkäfer ein. An den Bohrlöchern bilden sich austerförmige Zunderschwamm-Pilze.

dpa