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Flugsicherung: Weitere Maßnahmen gegen Fluglärm kommen

Luftverkehr Flugsicherung: Weitere Maßnahmen gegen Fluglärm kommen

Die Deutsche Flugsicherung (DFS) kommt nach eigener Einschätzung im Kampf gegen den zunehmenden Fluglärm am Frankfurter Flughafen voran. Noch im Februar soll an zwei Tagen der leisere kontinuierliche Sinkflug einzelner Jets auf den verkehrsreichsten Flughafen in Deutschland beginnen, kündigte das bundeseigene Unternehmen am Dienstag in Frankfurt an.

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Kein Spaß für Anwohner: Fluglärm. Foto: Patrick Pleul/Symbol

Frankfurt/Main. Piloten und Lotsen seien bereits entsprechend informiert worden. Im kontinuierlichen Sinkflug lassen sich die Jets fast ohne Zwischenschub und damit auch leiser aus größerer Höhe sinken.

Auf dem für den 8. Februar geplanten Fluglärmgipfel der hessischen Landesregierung sollen zudem weitere Maßnahmen vorgestellt werden, um die Gesamtlärmbelastung des Rhein-Main-Gebiets zu mindern. Dazu gehört eine weitere Anhebung des Gegenanflugs für beide Landebahnen um 1.000 Fuß. Dies könne frühestens ab August umgesetzt werden, erklärte der Flugroutenplaner Andre Biestmann. Derzeit werde noch geprüft, wie das mit dem bestehenden Instrumentenlandesystem abzuwickeln ist. Von dieser Maßnahme würden Gemeinden im Norden und im Süden des Flughafens profitieren.

Schon seit Dezember bündeln die Lotsen zudem den Abflug über die neu eingerichtete Südumfliegung enger, berichtete die DFS. Damit werde sichergestellt, dass vor allem Ortslagen im Anflug auf die neue Nordwestlandebahn entlastet werden.

dpa

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