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Flughafen Hahn wirbt für neue Kooperation

Luftverkehr Flughafen Hahn wirbt für neue Kooperation

Der Flughafen Hahn sieht nach der grundsätzlichen Bestätigung des Nachtflugverbots am Frankfurter Flughafen neue Chancen.

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Flughafen Hahn will Frankfurter Flughafen entlasten. Foto: Thomas Frey/Archiv

Hahn/Mainz. "Wir bekräftigen (...) unser Angebot, Frankfurt zu entlasten und Verkehre zu übernehmen", sagte der Sprecher der Geschäftsführung der Flughafen Frankfurt-Hahn GmbH, Jörg Schumacher, am Mittwoch. Der Hahn biete freie Kapazitäten für Passagier- und Frachtflüge am Tag und in der Nacht. Neue Wege der Kooperation seien denkbar. Fertige Pläne für einen Ausbau lägen schon in der Schublade. Der Flughafen - rund 115 Kilometer von Frankfurt/Main entfernt - hat eine 24-Stunden-Betriebsgenehmigung.

Schon jetzt verknüpfen Fluggesellschaften wie Aeroflot und Etihad Crystal Cargo nach Flughafen-Angaben die Infrastruktur beider Standorte. "Diese Beispiele zeigen, dass sich beide Flughäfen sinnvoll ergänzen und ein Zusammenspiel möglich ist", sagte Schumacher. Der Hahn ist nach eigenen Angaben der zehntgrößte Passagier- und der viertgrößte Frachtflughafen in Deutschland. Er gehört zu 82,5 Prozent dem Land Rheinland-Pfalz, zu 17,5 Prozent Hessen. Der Frankfurter Flughafenbetreiber Fraport war 2009 ausgestiegen. Derzeit werden Investoren gesucht.

dpa

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