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Hessen Fitschen weist Vorwurf des versuchten Prozessbetrugs zurück
Mehr Hessen Fitschen weist Vorwurf des versuchten Prozessbetrugs zurück
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15:35 18.05.2015
Jürgen Fitschen beteuerte vor Gericht seine Unschuld. Quelle: Sven Hoppe
München

Auch sein Vorgänger an der Spitze des größten deutschen Geldhauses, Josef Ackermann, und der ehemalige Aufsichtsratschef Clemens Börsig wiesen die Vorwürfe vor Gericht zurück.

Die Anklage wirft Fitschen, seinen Vorgängern Ackermann und Rolf Breuer sowie Börsig und einem weiteren Ex-Managern vor, nach einem gemeinsamen Tatplan vor Gericht die Unwahrheit gesagt zu haben, um Schadenersatzforderungen der Kirch-Erben abzuwehren.

Als erster gab Ackermann am Montag eine persönliche Erklärung ab. Darin betonte er, er habe in dem Prozess um Schadenersatzforderungen der Kirch-Gruppe vor vier Jahren nach bestem Wissen und Gewissen ausgesagt. Seine Aussage sei nicht mit den anderen Angeklagten abgestimmt oder eintrainiert gewesen. "Mir wurde nichts in den Mund gelegt." Der ehemalige Aufsichtsratschef Börsig sagte: "Eine wahrheitswidrige Aussage widerspräche mir total."

Auch die anderen Angeklagten hatten die Vorwürfe vor Prozessbeginn zurückgewiesen. Breuer will sich vor Gericht vorerst aber nicht äußern, kündigte sein Anwalt an.

dpa