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Fische ausgesetzt: Wieder mehr Nasen in der Lahn

Umwelt Fische ausgesetzt: Wieder mehr Nasen in der Lahn

Früher waren die Fische sehr verbreitet und das soll auch wieder so werden: 500 Nasen schwimmen nun wieder in der oberen Lahn. Die Lebensbedingungen im oberen Teil des Flusses hätten sich verbessert, deshalb soll die Art dort wieder angesiedelt werden, sagte ein Sprecher des Regierungspräsidiums Gießen am Donnerstag.

Gießen/Lahntal. Am Mittwoch wurden in der Gemeinde Lahntal die ersten Nasen in die obere Lahn gesetzt. Insgesamt sollen rund 10 000 Fische ausgesetzt werden, deren vorderer Kopfteil aussieht wie eine Knollennase. Das Projekt geht über fünf Jahre. Kosten soll es 346 000 Euro, 60 Prozent davon trägt die EU.

Die Ansiedlung der Nase sei nur eine von mehreren Maßnahmen, sagte der Sprecher. Sie erfolgt im Rahmen des von der EU geförderten Projekts "Living-Lahn - ein Fluss, viele Ansprüche". Umgesetzt wird es vom Regierungspräsidium Gießen, das dafür mit örtlichen Projektpartnern zusammenarbeitet.

dpa

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