Volltextsuche über das Angebot:

4 ° / -2 ° wolkig

Navigation:
Finanzplan für Uniklinikum nimmt weitere Hürde

Krankenhäuser Finanzplan für Uniklinikum nimmt weitere Hürde

Nach einem langen Streit ums Geld hat das neue Zukunftskonzept für das Uniklinikum Gießen und Marburg (UKGM) eine weitere Hürde genommen. Der Krankenhausbetreiber Rhön-Klinikum teilte am Mittwoch mit, ein entsprechender Vertrag sei kurz vor Weihnachten unterzeichnet worden.

Voriger Artikel
Abtreibungsgegner gegen Bischof: Bistum sieht "Rufmord"
Nächster Artikel
Anklage gegen Islamist wegen Kriegsverbrechen in Syrien

Der Neubau des Universitätsklinikums in Gießen.

Quelle: Arne Dedert/Archiv

Wiesbaden. Neben der Rhön-Klinikum AG sind das Land Hessen, das UKGM und die beiden Universitäten Gießen und Marburg beteiligt.

Bereits im Mai hatten sich die Parteien darauf geeinigt, dass die zum Rhön-Konzern gehörenden Unikliniken von 2017 an einen zusätzlichen Betrag von fast 15 Millionen Euro pro Jahr vom Land erhalten. Zudem will das UKGM in den nächsten fünf Jahren mindestens 100 Millionen Euro in die Standorte investieren. Bis 2021 soll es keine betriebsbedingten Kündigungen und eine Übernahmegarantie für Auszubildende geben.

2006 hatte die Rhön-Klinikum AG 95 Prozent der Anteile der in der UKGM GmbH fusionierten Universitätskliniken Gießen und Marburg übernommen. Bevor die neue Vereinbarung in Kraft tritt, müssen der hessische Landtag den Landeshaushalt 2018/2019 verabschieden und ein Wirtschaftsprüfer grünes Licht geben.

dpa

Voriger Artikel
Nächster Artikel
Mehr aus Politik