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Hessen Finanzmetropole Frankfurt ist "Fantasie"
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13:28 25.01.2018
Der britische Schatzkanzler Philip Hammond. Quelle: Bernd von Jutrczenka/Archiv
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Davos

Das globale Finanzzentrum London könne nicht einfach in Frankfurt, Paris, Amsterdam oder einer anderen Stadt neu aufgebaut werden, sagte Philip Hammond am Donnerstag auf dem Weltwirtschaftsforum in Davos. "Das ist eine Fantasie, das wird nicht passieren. Der Gewinner wird New York oder Singapur sein."

Großbritannien und die EU verhandeln seit Monaten über die Bedingungen des britischen Ausscheidens aus der Union. Wenn das Finanzzentrum London dabei beschädigt werde, leide nicht nur Großbritannien, sondern auch die EU, warnte Hammond. "Das Risiko für Europa ist: Wenn es nicht London ist, dann wird es New York oder Singapur sein."

Internationale Banken haben bislang einen großen Teil ihres Geschäfts in Europa über London abgewickelt. Dieser Weg droht versperrt zu werden, wenn es zu einem "harten" Brexit kommt. Geldhäuser verlegen deshalb bereits Personal in kontinentaleuropäische Städte. Vor allem Frankfurt gilt als Gewinner des geplanten britischen EU-Austritts. Die Schätzungen, wie viel Geschäft und Personal aus London abwandert, schwanken aber stark.

Deutsche-Bank-Aufsichtsratschef Paul Achleitner, der mit dem britischen Schatzkanzler zusammen auf dem Podium in Davos saß, sieht die Finanzinstitute als die Leidtragenden der Situation. Die Unsicherheit rund um den Brexit sei "einfach nur Gift".

dpa

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