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Hessen Feuerwehr-Gewerkschafter tritt zurück
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21:32 04.09.2015
Ein Löschfahrzeug der Feuerwehr. Quelle: Daniel Bockwoldt/Archiv
Elbtal/Solingen

Das teilte der geschäftsführende Vorstand der Deutschen Feuerwehr-Gewerkschaft (DFEUG) am Freitag mit. Er verurteilte die Äußerungen des Gewerkschaftsvertreters ausdrücklich und distanzierte sich davon.

Der Landesvorsitzende hatte am Donnerstag erklärt, für die Unterbringung von Flüchtlingen dürften "funktionierende und für das Feuerwehrwesen in Hessen unabdingbare Einrichtungen" nicht genutzt werden, da es keine Ausweichmöglichkeiten gebe. Ein Verzicht auf Ausbildungsmöglichkeiten der Feuerwehrleute im Land sei "nicht hinnehmbar" und werde von der Gewerkschaft im Namen aller Mitglieder und Feuerwehrangehörigen "auf das Schärfste kritisiert".

"Diese Äußerungen finden nicht ansatzweise die Zustimmung der DFEUG", erklärte der Vorstand. Der humanitäre Einsatz für Flüchtlinge sei in jeder Hinsicht erforderlich. "Die Deutsche Feuerwehr-Gewerkschaft ist beschämt, dass ein Mitglied diesen Einsatz und die Hilfe mit solchen Äußerungen infrage stellt." Der Ex-Landeschef selbst teilte auf Anfrage mit, er wolle sich nicht mehr äußern. Durch fehlerhafte Darstellungen sei ihm genug Schaden entstanden.

dpa