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Fastenaufruf der anderen Art: Mönch kämpft gegen Fremdgehen

Gesellschaft Fastenaufruf der anderen Art: Mönch kämpft gegen Fremdgehen

Am Aschermittwoch sind die närrischen Tage vorbei - wenn es nach Bruder Paulus Terwitte geht, soll das auch für fremde Betten gelten.

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Der Mönch kämpft gegen das Fremdgehen. Foto: Karlheinz Schindler/Archiv

Frankfurt/Main. Seit Faschingsdienstag ruft der Frankfurter Kapuzinermönch auf seiner Internetseite "Statt Seitensprung" zu Enthaltsamkeit außerhalb einer festen Beziehung in der Fastenzeit auf. Ihn habe die Offenheit gestört, mit der im Netz für Affären geworben werde: "Die Leute schämen sich ja nicht einmal", sagte er am Mittwoch.

Bruder Paulus' Aufruf zielt auf Menschen, die im Internet nach Sex-Kontakten suchen: "Wer auf Schmuddelseiten geht, glaubt nicht mehr an Treue." Bruder Paulus will die Kommentarfunktionen verschiedener Datingseiten nutzen, um auf seine Aktion hinzuweisen. Seinem Online-Auftritt stehen allerdings zahlreiche Seitensprung-Angebote gegenüber. "Große Konkurrenz hatte Jesus auch schon", sagte er lachend. Die Fastenzeit sei genau das richtige Zeitmaß: "Wer das 40 Tage lang geschafft hat, wird entdecken, wie sinnlos Seitensprünge sind."

dpa

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