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Familientragödie mit zwei Toten

Notfälle Familientragödie mit zwei Toten

Mutmaßliche Familientragödie: Zwei Eheleute sind in Mittelhessen innerhalb kurzer Zeit ums Leben gekommen. Die beiden starben bereits am Donnerstag, wie die Behörden am Freitag mitteilten.

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Das Blaulicht eines Polizeiwagens.

Quelle: Rolf Vennenbernd/Archiv

Nidda/Echzell. Bisherigen Erkenntnissen zufolge brachte sich die 40 Jahre alte Frau selbst um. Sie wurde morgens an einer Bahnstrecke in der Nähe von Nidda im Wetteraukreis von einem Zug erfasst und getötet. Hinweise auf Fremdverschulden gab es den Angaben zufolge nicht. Ihren Mann fanden Polizisten später in der Wohnung in Echzell.

Dort brach der 64-Jährige zusammen. Auslöser war nach Angaben der Staatsanwaltschaft eine Überdosis Medikamente. Trotz Wiederbelebungsversuchen starb er später im Krankenhaus. Eine Obduktion soll die genaue Todesursache klären. Bei der Ehefrau war ein Abschiedsbrief gefunden worden mit der Bitte, ihren Mann zu retten. Das Schreiben enthielt auch einen Hinweis auf die Medikamente.

Denkbar seien sowohl ein Doppelselbstmord als auch die Möglichkeit, dass die Frau ihrem Mann die Medikamente in Tötungsabsicht verabreicht und danach versucht habe, ihn mit dem Brief zu retten, sagte ein Sprecher der Staatsanwaltschaft. Das kinderlose Paar habe unauffällig gelebt.

dpa

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