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Erster Schnee bremst Autofahrer und Flieger

Wetter Erster Schnee bremst Autofahrer und Flieger

Einen Tag vor Beginn der Weihnachtsferien in Hessen hat der erste Schnee des Winters überall im Land Autofahrer und Flieger ausgebremst.

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Schneefall hat für chaotische Verkehrsverhältnisse gesorgt. Foto: Boris Roessler

Frankfurt . Auch im Flachland bildete sich am Dienstagmorgen eine geschlossene Schneedecke. Auf vielen Straßen kam es im dichten Schneetreiben zu Unfällen und Behinderungen, in Nordhessen wurden zwei Menschen schwer verletzt. Am Frankfurter Flughafen gab es Verspätungen, weil Flugzeuge enteist und die Start- und Landebahnen geräumt werden mussten. Etliche Flüge wurden annulliert.

Auf der Wasserkuppe in der Rhön lockten 20 Zentimeter Pulverschnee und präparierte Loipen zum Langlauf durch die verschneite Landschaft. Allerdings wird sich die weiße Pracht vermutlich nicht lange halten: Wie schon im Flachland dürfte der Schnee auch in den Hochlagen der Mittelgebirge bis Heiligabend am Samstag wieder bis auf einige Reste verschwunden sein. Die Meteorologen des Deutschen Wetterdienstes (DWD) erwarten pünktlich zum Fest das sogenannte Weihnachts-Tauwetter, das häufig um diese Jahreszeit mit Plusgraden daherkommt. Im vergangenen Jahr hatte ganz Deutschland weiße Weihnachten erlebt.

Von den Schneefällen am Dienstag besonders betroffen waren nach Angaben der Polizei die Autobahnen 5 und 67 in Südhessen. Dort gerieten Autos immer wieder ins Rutschen und krachten aufeinander. «Die Lastwagen haben Probleme, die kleinsten Steigungen raufzukommen», sagte ein Polizeisprecher in Darmstadt. Auf der A5 (Darmstadt-Frankfurt) wurde die Anschlussstelle Eberstadt zeitweise gesperrt, weil ein Lastwagen auf glatter Fahrbahn nicht mehr weiterfahren konnte.

Im nordhessischen Schauenburg wurden zwei Menschen schwer verletzt, als ein Wagen in einer Rechtskurve geradeaus fuhr und sich drehte. Nach Angaben der Polizei in Kassel konnte ein anderer Autofahrer nicht mehr ausweichen und prallte in die Fahrerseite des ersten Wagens. In Osthessen gab es einige Unfälle, die aber glimpflich ausgingen. «Die Autofahrer waren vorbereitet», sagte ein Polizeisprecher in Fulda.

An mehreren hessischen Schulen konnten sich die Schüler über vorzeitige Weihnachtsferien freuen, meldete der Radiosender Hitradio FFH. In Mittelhessen sei für viele Schüler der Unterricht ausgefallen, weil Busse nicht fahren konnten. Eigentlich beginnen die Weihnachtsferien erst am Mittwoch. Auf den mittelhessischen Straßen krachte es am Morgen 17 Mal. Es blieb aber meist bei leichteren Blechschäden, wie die Polizei in Gießen berichtete. Zwei Menschen wurden bei Marburg und bei Langgöns leicht verletzt, weil sie mit ihren Autos ins Rutschen gerieten und im Straßengraben landeten.

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