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Erste Tiefenbohrung zur Nutzung von Erdwärme

Umwelt Erste Tiefenbohrung zur Nutzung von Erdwärme

Hessens Umweltministerin Lucia Puttrich (CDU) gibt am Donnerstag um 15 Uhr im südhessischen Groß-Umstadt den Startschuss für die erste geothermische Tiefenbohrung in Hessen.

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Lucia Puttrich gibt den Startschuss für die erste Tiefenbohrung in Hessen.

Groß-Umstadt . Der Energieversorger HSE realisiert dort ein Projekt, bei dem ein mittelständischer Industriebetrieb mit Wärmeenergie versorgt werden soll, die sich tief unter der Erdoberfläche befindet. Das Interesse an dieser noch recht teuren Technik ist bundesweit groß, weil ihr viel Potenzial im Bereich der erneuerbaren Energie zugeschrieben wird.

Zentraler Bestandteil des Projekts in Groß-Umstadt ist eine Bohrung in bis zu 800 Metern Tiefe. Mit einer Erdsonde soll dann Wärme an die Oberfläche geleitet werden, mit der etwa 30 Wohnungen versorgt werden könnten. Das Umweltministerium beteiligt sich mit mehr als einer halben Million Euro an dem Geothermie-Projekt. Schon öfters genutzt wird in Hessen die oberflächennahe Geothermie, so etwa für die Zentrale der Deutschen Flugsicherung in Langen.

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