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Erst Unfall, dann Strafverfahren

Frau von Bahn erfasst Erst Unfall, dann Strafverfahren

Glück im Unglück hatte am Freitag, 26. Januar, gegen 14.45 Uhr, eine 51-Jährige aus Mücke, als sie zwischen Romrod/Zell und Ehringshausen von einem Zug erfasst wurde. Die Frau wurde zum Glück nur leicht verletzt.

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"Durchgang verboten" signalisiert dieses Schild, das man an Bahnstrecken findet.

Quelle: Bundespolizei

Romrod. Mit Verdacht auf eine Unterarmfraktur kam die Verunfallte, nach der Versorgung durch die Besatzung eines Rettungshubschraubers, mit einem Rettungswagen in das Krankenhaus nach Alsfeld.

Nach eigenen Angaben sei sie zu fuß auf dem Heimweg gewesen und " plötzlich an der Bahnstrecke gelandet", heißt es im Polizeibericht. Als der Lokführer der Bahn aus Richtung Ehringshausen die Frau, die sehr dicht an den Gleisen lief, bemerkte, legte er sofort eine Schnellbremsung ein und gab einen Dauerwarnpfiff ab, konnte den Unfall aber nicht mehr verhindern.

Der Lokführer und eine Zugbegleiterin mussten ebenfalls von einer Rettungswagenbesatzung behandelt werden. Beide erlitten einen Schock. Reisende im Zug wurden durch die Schnellbremsung nach bisherigen Ermittlungen nicht verletzt. Die Bahnstrecke war wegen des Unfalles rund zwei Stunden gesperrt.

Drei Züge verspäteten sich jeweils um rund 40 Minuten. Ein Zug fiel komplett aus. Die Bundespolizeiinspektion Kassel hat gegen die 51-Jährige ein Strafverfahren wegen des Verdachts des "Gefährlichen Eingriffs in den Bahnverkehr" eingeleitet.

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